Nachdem im April 2016 in der Stadtratssitzung der Beschluss gefasst wurde, den Status „Fairtrade Town“ für die Stadt Alzenau anzustreben, hatte sich im Juli 2016 eine Steuerungsgruppe gebildet, die seitdem die Koordination und Steuerung der Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade Town übernimmt.
Die Stadt Alzenau ist bei Fairtrade inzwischen unter dem Status „in Bewerbung“ registriert. Sind die für eine erfolgreiche Bewerbung notwendigen Kriterien erfüllt, werden diese eingereicht, von einer Kommission geprüft und – eine erfolgreiche Prüfung vorausgesetzt – der Titel „Fairtrade Stadt“ kann verliehen werden.

Der für die Kampagne erarbeitete Logo-Vorschlag wurde bereits freigegeben und kann ab sofort genutzt werden.
Die Bewerbungsunterlagen wurden inzwischen eingereicht. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller sich an der Kampagne beteiligenden Unternehmen, Institutionen, Einrichtungen und Vereine.
Einzelhandel
- Kräutertöpfchen
- Korinthe Naturkost
- Hofladen Erdbeer-Ranch GmbH
- Parfümerie Schuck
- Weltladen Alzenau
Gastronomie
- Käfernberg Hotel & Gastronomie
- Hofgut Hörstein
- Central – Café Alzenau
Schulen
- Karl-Amberg Mittelschule
Vereine
- Obst- u. Gartenbauverein Albstadt
- Kleintierzuchtverein Michelbach
- Gesangsverein Bavaria Michelbach
- FFW Freiwillige Feuerwehr Michelbach
- FSV Michelbach
- TV Michelbach
- Musikverein Concordia Michelbach
- Internationales Chor Forum
- Weltladen Alzenau e.V.
Kirchliche Gemeinden
- Kath. Pfarrei Sankt Justinus, Alzenau
- Pfarrei Maria Himmelfahrt, Alzenau-Hörstein
- Kuratie St. Katharina, Alzenau-Wasserlos
- Evangelische Kirchengemeinde, Alzenau
- Moschee Alzenau e.V.



Informationen zur Fairen Woche, ein Veranstaltungskalender sowie Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte sind unter 







Auf Einladung der Pfarreiengemeinschaft St. Benedikt am Hahnenkamm, der KAB Hörstein und des Weltladen Alzenau e.V informierte Herr Josielson Santos da Costa, Mitglied der Delegation der diesjährigen MISEREOR-Aktion, aus Brasilien Alzenau. Vor über 50 Interessierten berichtete Herr Santos, Vorsitzender der Kommission für Landpastoral (CPT) in der Diözese Obidos, von seiner Arbeit mit den indigenen Völkern im Amazonasgebiet. Die CPT setzt sich dafür ein, dass die seit 1988 in der Verfassung von Brasilien festgeschriebenen Landzuteilungen für die indigenen Völker rechtlich gefasst werden.Immer wieder versuchen Firmen und Großgrundbesitzer den unterschiedlichen kleinen Ethnien ihr Land zu rauben. Ihr Leben und auch das Wohnen dort wird bedroht. Durch die Anwesenheit der CPT haben die Indios die Möglichkeit auf Beistand in allen Land- und Menschrechtsfragen.Die diesjährige MISEREOR-Aktion hat als Beispielland Brasilien. Vor allem geht es um den Widerstand gegen diverse Staudammprojekte der Regierung zur Energiegewinnung, die nur den Großfirmen und dem Abbau von Aluminium in den den Indios versprochenen Landtiteln dient.Begleitet wurde Herr Santos von Pastoralreferentin Christiane Hetterich, Missionsreferentin der Diözese Würzburg, die verantwortlich ist für die Partnerschaft der Diözese Würzburg mit dem Partnerbistum Obidos in Brasilien.
Die KAB Hörstein unterstützt die Kommission für Landpastoral (CPT) seit 1988 mit dem Erlös aus der jährlichen Quetschekuchekerb. Karin Neumeier-Linke und Siegbert Wieland übergaben am Ende des Abends einen Scheck für den diesjährigen Betrag zur Unterstützung von 1500 EURO. Am Nachmittag stand ein Besuch im Weltladen Alzenau auf dem Programm, bei dem Mitglieder des Weltladens über das Konzept der Weltläden in Deutschland informierten. Anschließend fand ein Austausch über die Eine-Welt-Arbeit in Alzenau und die Arbeit der Kommission für Landpastoral in Brasilien statt.