FAIRbunden mit Nepal

FAIRbunden mit Nepal – Weltladen Alzenau und Frida Feeling laden zum nächsten Offenen Abend am 06.07. ein!

Jürgen Herold wird in seinem Vortrag zunächst kurz auf die Entstehungsgeschichte von Frida Feeling eingehen und dann auf die aktuellen Geschehnisse in Nepal und insbesondere die Auswirkungen auf die Kooperativen vor Ort (Dauer ca. 45 Minuten). Anschließend ist Zeit für Fragen, danach folgt eine kurze Vorstellung der Spendenaktion durch den Weltladen Alzenau. Anschließend soll auch noch Zeit zum Austausch bleiben.

 

Wer die Aktion noch unterstützen will ist herzlich eingeladen. Der Flyer liegt im Laden aus. Außerdem wird es an dem Abend auch noch eine Spendenbox geben!!! Der Abend ist ein Info-Abend für alle Interessierten!

 

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Das schwere Erdbeben vom 27. April in Nepal hat uns alle erschüttert! Mit der Aktion „Fair-bunden mit Nepal“ wollen wir als Weltladen Alzenau auf die Situation vor Ort aufmerksam machen und mit dem Verkauf fair gehandelter Ware aus Nepal – die wir in den kommenden Wochen verstärkt anbieten wollen – einen direkten Beitrag zum Wiederaufbau leisten. Insbesondere unsere Handelspartner AKAR, Karma und Frieda Feeling haben intensiven Kontakt zu den Kooperativen in Nepal und stehen im ständigen Austausch mit den Menschen vor Ort, so gut es unter den momentanen Umständen möglich ist.

 

Ferner besteht die Möglichkeit sich an der Spendenaktion „Erdbebenhilfe für Nepal“ zu beteiligen, die ebenfalls durch AKAR und Karma Fair Trade unterstützt wird. Die Spendengelder der kommenden Wochen in unserem Weltladen-Fisch werden wir auch dieser Aktion zukommen lassen.

 

Nähere Informationen zum Erdbeben, der Situation vor Ort und der Spendenaktion („Erdbebenhilfe für Nepal/WL Alzenau“) finden sich im beigefügten Flyer.

Download

Fühlen wir uns „Fair-bunden mit Nepal“ und unterstützen wir die Menschen in den uns nahestehenden Kooperativen durch den Kauf und Verkauf fair gehandelter Waren aus Nepal!

FAIRblüht – Fair gehandelte Blumen

Fair-blüht – Fair gehandelte Blumen
Vortragsabend mit Fair-Trade-Referentin Winnie Mbindyo am 07.05.2015

Alzenau. Viele Interessierte folgten der Einladung des Weltladen Alzenau zu einem Vortragsabend über fair gehandelte Blumen ins Maximilian-Kolbe-Haus. Anlass hierzu war die Rosenaktion der GHG zum Muttertag an diesem Wochenende, wozu erstmalig auch fair gehandelte Rosen verschenkt wurden. Fair-Trade Referentin Wynnie Mbindyo, die selbst aus Kenia, einem der Hauptexportländer für Blumen in Europa, stammt, schilderte eindrucksvoll in Wort und Bild das Leben und Arbeiten auf den Blumenfarmen in Kenia.

„Mehr als 70 % der in Europa verkauften Blumen werden importiert, ein attraktiver Markt für Länder, wie Kenia und Kolumbien, mit nahezu idealen klimatischen Bedingungen für den Blumenanbau über das ganze Jahr“, erläutert Frau Mbindyo. Glaubhaft legt sie die Unterschiede zwischen der Arbeit auf konventionellen Blumen-Farmen und Farmen, die nach Fair-Trade-Standards arbeiten, dar. Bei diesen genießt der Arbeiter einen besonderen Stellenwert: Mindestlohn, Überstundenausgleich, Gewerkschaften, Arbeitsschutz, Schulbildung für die Kinder und Weiterbildungsmaßnahmen sind nur einige Aspekte, die mit dem Kauf fair gehandelter Blumen unterstützt werden.

Darüber hinaus spielt der ökologische Anbau, d.h. der weitgehende Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und Einsatz alternativer natürlicher Schädlingsbekämpfungsmittel sowie die Ressourcenschonung durch beispielsweise Wasserrückgewinnung eine bedeutende Rolle auf Fair Trade Farmen. Hierdurch und durch die idealen klimatischen Bedingungen erzielen fair gehandelte Blumen aus Kenia trotz des Transportes einen um den Faktor 4 niedrigeren ökologischen Fußabdruck. Ein Grund mehr, um in Zukunft fair gehandelte Blumen nachzufragen und zu kaufen. Darüber waren sich die Zuhörer gemeinsam mit Wynnie Mbindyo am Ende des Abends einig. Wer sich über fairen Blumenhandel und Fair Trade produzierte Waren näher informieren möchte, findet Infomaterial im Weltladen Alzenau, Friedberger Gässchen, in Alzenau.

aus: Main Echo, 12.05.2015, http://www.main-netz.de/unser-echo/karte/63755-Alzenau~/art293497,3611425

Bildrechte: Petra Simon
Bildrechte: Petra Simon

Fair-Trade-Referentin Winnie Mbindyo bei Ihrem engagierten Vortrag

Ein Jahr Weltladen Alzenau

Ein Jahr Weltladen in Alzenau, das wurde am Samstag im Weltladen gefeiert.
Zusammen mit Bürgermeister Alexander Legler und GHG-Vorsitzenden Martina Stickler wurden zum Jubiläum die neuen „Alzenauer“ begrüßt: Der Alzenauer Stadtkaffee und die Alzenauer süßeste Versuchung.

Beide aus fairem Handel gibt es ab sofort im Weltladen und dazu noch in einer attraktiven Geschenkverpackung für alle, die sich mit Alzenau verbunden wissen.
Ein Jahr Weltladen war auch Anlass auf das Erfolgsprojekt auf den Schultern von vielen freiwilligen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen anzustoßen. Bürgermeister Legler brachte für alle MitarbeiterInnen einen kleinen Bocksbeutel der Stadt Alzenau mit und dankte dem großen ehrenamtlichen Engagement!

Ein paar Auszüge aus der Presse, die uns sowohl vor als auch während unserer Aktionswoche wahrgenommen hat:

MAIN-ECHO vom 12.11.2014-1

Artikel zum Download

Weltladen-Alzenau_MainEcho_17-28-11-2014-page-001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikel zum Download

Weltladen-Alzenau_Kahlgrund-Bote_26-11-2014-page-001

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Mirjam Lang berichtet über 10 bereichernde Monate auf der Missionsstation Makumbi in Simbabwe

Alzenau. Im Rahmen der Fairen Woche 2014 des Weltladen Alzenau berichtete Mirjam Lang (20) von Ihren 10 Monaten Freiwilligendienst auf der Missionsstation Makumbi der Jesuiten in Simbabwe. 70 Personen hörten im Maximilian-Kolbe-Haus Alzenau den Schilderungen des ganz anderen Lebens und ganz anderer Erfahrungen zu. Zu Beginn gab es erst einmal „Sadsa“ – den traditionellen Maisbrei und ein Gemüse, das ganz afrikanisch mit Händen gegessen wurde. Eine Einstimmung, die schon erahnen ließ, dass das Leben in Simbabwe einen anderen Gang geht. So berichtete Mirjam Lang von Ihrer langsamen Gewöhnung an das Fremde und die Fremden. Die Missionsstation Makumbi liegt 50 km im Norden der Hauptstadt Harare und bietet Platz für über 2000 Schüler in verschiendenen Schulen und einem Internat. Die Lehrer wohnen gleich mit auf dem Gelände. Daneben gibt es ein Waisenhaus mit 80 Kindern, die in 8 Häusern mit ihren Hausmüttern untergebracht sind. Ein Behindertenzentrum, das behinderten Menschen ermöglicht, zu lernen Schuhe zu reparieren oder auch Stoffe auszubessern, gehört ebenso zur Missionsstation der Jesuiten. Mit dem Anbau von Kräutern für verschiedene Tees, Salben oder Aloe-Vera-Tinkturen unterstützt ein Herbal-Center die Arbeit der Missionsstation. Darüber hinaus liegt in der Nähe der Station ein Frauenbildungszentrum, das Workshops und Seminare zur Schulung von Frauen hält.
Über die Jesuitenmission in Nürnberg konnte Mirjam Lang 10 Monate zusammen mit einer jungen Frau aus Österreich als Freiwillige auf dieser Station mitleben und hat oft hautnah den Alltag aber auch die Schwierigkeiten in diesem Land erleben, das auf dem 172. Rang von 186 Ländern des Human Developement Index liegt. Die Herrschaft des Diktators Mugabe bringt Simbabwe immer wieder an den Abgrund. Nach der großen Inflation 2008 kam die Wirtschaft noch nicht wieder richtig in Schwung und vor allem die arme Landbevölkerung leidet sehr darunter. Das Willkommen und die große Gastfreundschaft, die sie als Weiße spüren durfte, hat Mirjam Lang sehr bewegt und mit den Menschen, den Familien und gerade mit den Kindern verbunden. Nicht so sehr der Wunsch, den Menschen dort zu helfen, sondern einfach mit ihnen zu leben, das Leben, den Alltag zu teilen, von ihnen zu erfahren, stand am Ende dieser 10 Monate und ihr Bild von Afrika hat sich sehr verändert.
Vortrag_Simbabwe