Gute Botschaften konnte der Vorstand des Weltladen Alzenau e.V. bei der diesjährigen Mitgliederversammlung weitergeben: Das Geschäft mit fairen Waren in Alzenau konnte dank des großen Engagements der über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weltladens weiter fortgeführt werden. Neue Handelspartner wie z.B. „Frida Feeling“ mit dem tollen Sortiment an Filzwaren bringen die Kunden des Weltladens zum Schwärmen.
Die Umsatzzahlen im wirtschaftlichen Betrieb des Ladens lagen über dem Ergebnis von 2017 und zum ersten Mal konnten mehr Waren im Non-Food-Bereich umgesetzt werden als im Food-Bereich. Das ist für einen Weltladen in der Größenordnung des Alzenauer Ladens sehr positiv und wirkt sich für die Unterstützung des Projektes „Waisenhaus in Makumbi, Simbabwe“ deutlich aus.
Bernward Vierheilig und Walter Lang vom Vorstand dankten allen Engagierten, die neben dem täglichen Ladengeschäft noch bei vielen Bildungs- und Standaktivitäten dabei sind und so den Transformationsprozess des Fairen Handels in Alzenau durch viele Gespräche anstoßen. Großen Dank für den Anschub des Ladens als Gründungsvorstandsmitglied sprach Bernward Vierheilig an Pfarrer Johannes Oeters aus und überreichte ihm im Namen des Vorstandes ein Präsent. Neben Helmut Austein, Johann Kugler, Walter Lang und Bernward Vierheilig wurde als neues Mitglied Barbara Schelbert für die kommenden drei Jahre in den Vorstand gewählt.

Der Weltladen Alzenau hat sein fünfjähriges Bestehen begangen. In kleiner runde feierte man das fünfjährige Bestehen des Ladens mit einem Sektempfang. Walter Lang vom Vorstand des Weltladen Alzenau e.V. dankte den über 40 ehrenamtlich Engagierten im Weltladen, die allein im Ladendienst über 12.000 Stunden bürgerschaftliches Engagement in den vergangenen fünf Jahren eingebracht haben (nicht mitgerechnet die Arbeit des Einkaufsteams, der Finanzer, Sorge um die Kasse etc.). Auch Bürgermeister Alexander Legler dankte für das große Engagement in diesem Bereich des fairen Handels, das auch den Anstoß zur Auszeichnung Alzenaus als Fairtrade-Town zur Folge hatte.
Nach dem Machtwechsel von Präsident Mugabe hat sich die Situation hat in Simbabwe noch nicht verbessert, eher im Gegenteil: Die Preise für Grundnahrungsmittel steigen immer weiter und die Lebensbedingungen werden immer schwieriger.
Mit der Referentin Pfarrerin Gisela Voltz von Mission EineWelt, dem Zentrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, wurden Impulse und Ideen zum Thema „Welternährung“ gesammelt und ausgetauscht. Lernboxen zum Thema ermöglichten neue Einblicke, wie es gelingen kann, Armut und Hunger in den Ländern des Südens durch unser tagtägliches Verhalten beim Einkauf von Lebensmitteln zu verringern. Wichtig war dabei die Erkenntnis, dass die Produktion von immer mehr Fleisch weltweit dazu führt, dass überproportional mehr landwirtschaftliche Flächen für den Futtermittelanbau für die Fleischproduktion benötigt werden. Diese Flächen stehen den Menschen in den Ländern des Südens dann nicht mehr für die regionale Produktion von Nahrungsmitteln zur Verfügung.





